Die Geschichte der Corvette

Begonnen hat alles im Jahr 1953 in Waldorf Astoria. Im Rahmen der „Motorama“ wurde die damals mit einem 6 Zylinder bestückte Corvette C1 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzept dahinter ist wie auch heute ein durch Kohlefaser leicht und kompakt gebauter Sportwagen. Zuerst wurde der Wagen nicht ernst genommen, erst als GM 8 Zylinder Motoren verbaute ging der Siegeszug los.


Nach 9 Jahren wurde das Fahrzeug komplett überarbeitet und es entstand die Corvette C2. Diese erschien im Herbst 1962 und wurde nur 5 Jahre bis 1967 gebaut. In dieser Baureihe entstand auch die berühmte Split Window. Für ein solches Modell werden heute Preise weit über 100.000 € bezahlt. Bei dieser Baureihe wurde erstmals das Logo und der Name Sting Ray verwendet. Ebenfalls kam zum ersten Mal ein V8 Motor mit 7 Liter Hubraum und 435PS zum Einsatz. Diese Zahlen waren der Beginn der legendären großvolumigen Motoren bei der Corvette. Die Konkurrenz aus Europa konnte mit diesen Daten nicht mithalten. Legendär auch die Grand Sport Varianten in Blau Weiß die viele Rennstrecken rund um den Globus zum Beben gebracht hatten.


1968 war die Geburtsstunden der sogenannten Coke Bottle. Jetzt endgültig gereichte das Design einer Legende. Die C3 war die erfolgreichste Corvette bis zur C7. 15 Jahre lang wurde dieses Modell, gebaut. Unter anderem der größte je in Serie verbauter V8 mit 7,4 Liter Hubraum. Bis 1975 wurden von jedem Modell auch Cabrios auf den Markt gebracht, jedoch wurde die Produktion aufgrund von neuen Sicherheitsvorschriften bis 1986 eingestellt.


Mit der C4 die 1983 vorgestellt wurde und 1984 auf dem Markt kam änderte sich das Outfit des Fahrzeuges. Sie wurde markant flacher, breiter und der damaligen Zeit angepasst eckiger. Neben dem Cabrio das 1986 wieder auf dem Markt kam wurde 1989 die ZR1 Variante vorgestellt. Bis heute gilt bei der ZR1, Technik direkt von der Rennstrecke auf die Straße. Jetzt waren die Europäer endgültig von dem Fahrwerk und Motorleistungen und dem CW Wert unter 0,34 gewarnt. Des weitern wurde unter der C4 das 1 Millionste Fahrzeug gebaut und Mr Lingenfelter hat mit der Sledge Hammer 1988, 410 Kmh in Ohio auf den Asphalt gebrannt.


Nach 2-jähriger Verzögerung wurde 1997 die C5 vorgestellt. Wieder etwas „runder“ ist Sie die breiteste Corvette die jemals gebaut wurde. Hier entstand auch die erste Z06 Serienvariante. Diese hatte zum Unterschied des normalen Coupés ein fixes Dach wo die Mittelteile nicht herausnehmbar waren. Die fünfte Generation wurde bis Anfang 2004 gebaut und gilt heute als zuverlässiger Sportwagen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.


Ab 2005 wurde die C6 eingeführt. Hier wurde das Design wieder „geduckter“ und aggressiver. Revolutionär waren auch die neuen Scheinwerfer die, die seit 40 Jahren verbauten Klappscheinwerfer ersetzt hatten. Besonders stechen die beiden Sondermodelle Z06 mit 7 Liter Hubraum um 512 PS, sowie die ZR1 mit einem Kompressor aufgeladenen 6,2 Liter V8 mit 647 PS. Diese Modellreihe wurde bis 2012 gebaut.
Seit 2013 schickt GM die Corvette C7 Stingray ins Rennen um den Thron der Sportwagen. Die letzte Generation die wieder das Stingray Logo trägt, hat technisch und qualitativ deutlich zugenommen. Das Fahrzeug kann mit dem Standard heutiger europäischer Sportwagen mithalten. Auch in dieser Generation wurde wieder eine Z06 erstmals in der Geschichte mit Targadach einem Kompresser aufgeladenen 6,2 Liter V8 und 650 PS aufgelegt. Die ZR1 ist leider nur auf 3000 Stück für die USA limitiert mit dem 6,2 Liter und 765 PS Motor. Bei diesem Modell wurde ein Alurahmen mit einer Carbon Karosserie verbaut. Auch im Innenraum hält der Standard mit den deutschen und italienischen Konkurrenten mit.